Getroffen
haben wir uns zuerst in der Lounge eines Flughafens. Eine Verkettung von
Umständen. Verschobene Flugzeiten. Geänderte Reisepläne. Ausgebuchte Flüge. So
fanden wir uns später in der selben ersten Reihe des selben Fliegers wieder.
Ein paar gewechselte Worte. Festgestellt, dass ich gerade dort war, wo er
ursprünglich herkommt. Wir eine Reihe gemeinsamer Bekannter haben. Und
gemeinsame Interessen. Für einmal hätte die Flugzeit nicht lang genug sein
können, und prompt war sie kürzer als üblich.
Freitag, 20. September 2013
Donnerstag, 19. September 2013
Missionslos glücklich
Sukkot-Abendessen mit einheimischen Freunden. An meiner Seite ein deutscher Freund. "WAS? Du bist nicht Aktivist? Du hast keine Mission? Du bist aus Deutschland, aber hast kein Programm? Willst nicht den Frieden nach Nahost bringen? Das ist schön!!!"
Sonntag, 15. September 2013
Donnerstag, 12. September 2013
Begegnung
Biographie à la Jerusalem: "Na klar bin ich arabischer Jude. Und Zionist! Orthodox. Aber nicht religiös." Geboren in Frankreich als Kind eines marokkanisch-libanesisch-jüdischen Paars, verheiratet mit einer spanisch-yemenitischen Jüdin. Spricht arabisch, aber "nur Fusha", und kann es nicht lesen. "2002 war ich in Bethlehem im Krieg. Aber nur zehn Tage, und wir persönlich haben nicht so viel Schaden angerichtet."
Sonntag, 11. August 2013
Kopfkino
Muss man sich für den Film schämen, der im eigenen Kopf abläuft?
Lange habe ich gezögert, als mich ein arabischer Freund zu einer Hochzeitsparty im Norden einlud. Nicht nur, dass arabische Parties mitunter viel zu laut für meinen Geschmack sind und ich befürchten musste, ausser ihm niemanden zu kennen. Im Hinterkopf schwang auch die Sorge mit, keinerlei Zweideutigkeiten aufkommen zu lassen. Den Ausschlag für meine Zusage gab schliesslich, dass er mir sagte, es kämen drei weitere Personen mit uns. Die drei Personen entpuppten sich als russischstämmige jüdische Israelis, Familie der Braut, die wild-laute arabische Party als ein gemütliches Zusammensein einer ganzen Bande junger Russen, salonfähig und jugendfrei in jeder Hinsicht.
Lange habe ich gezögert, als mich ein arabischer Freund zu einer Hochzeitsparty im Norden einlud. Nicht nur, dass arabische Parties mitunter viel zu laut für meinen Geschmack sind und ich befürchten musste, ausser ihm niemanden zu kennen. Im Hinterkopf schwang auch die Sorge mit, keinerlei Zweideutigkeiten aufkommen zu lassen. Den Ausschlag für meine Zusage gab schliesslich, dass er mir sagte, es kämen drei weitere Personen mit uns. Die drei Personen entpuppten sich als russischstämmige jüdische Israelis, Familie der Braut, die wild-laute arabische Party als ein gemütliches Zusammensein einer ganzen Bande junger Russen, salonfähig und jugendfrei in jeder Hinsicht.
Honi soit qui mal y pense.
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