Donnerstag, 25. November 2010

Lost in Translation

Abenteuer Kuchenbacken. Im arabischen Supermarkt erfahre ich (nachdem Samira mit mir die korrekte Aussprache geübt hat), dass es schwierig sein dürfte, hier Mohn zu bekommen, schliesslich kann Mohn Opiate enthalten. Der zweite arabische Name für Mohn: Chaschchasch... Also ein neuer Versuch, diesmal im jüdischen Supermarkt. Was hiess noch mal Mohn auf englisch? Gemahlen? Und auf französisch? Schliesslich weiss man nie, welche Sprache der hilfsbereite Mitmensch im Supermarkt sprechen wird. Am wahrscheinlichsten Russisch, aber da komme ich ungefähr so weit wie mit Hebräisch...
Ich habe Glück, der Mohn ist schnell gefunden (und sogar schon gemahlen) - den Ashkenazen und ihren mohnlastigen Desserts sei's gedankt. Ein Kinderspiel ist die Kirschmarmelade - sind ja gottseidank so schöne Bildchen drauf. Beim Backpapier scheitere ich, keine visuelle Hilfe ins Sicht und auch der Mitmensch ist zwar freundlich, aber wenig hilfreich. Richtig schwierig wird es beim Griess (auf den ich deutlich schlechter verzichten kann als auf das Backpapier). Er steht zwischen Mehl, Reis Nudeln und Co, also genau dort, wo man es erwarten würde. Wenn man ihn denn als solches zu identifizieren in der Lage ist. Bin gespannt, ob drin ist, was ich hoffe.


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